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Aktuelle Nachrichten aus der Dartwelt
  1. Nach der erfolgreichen Summer Series im Juli veranstaltet die PDC im September die sogenannte "Autumn Series". Es handelt sich erneut um fünf Players Championships, die vom 12. bis 16. September ohne Zuschauer in Hildesheim ausgetragen werden. Alle 128 Tour Card-Inhaber sind automatisch teilnahmeberechtigt. Die Preisgelder von jeweils 75.000 £ zählen wie gewohnt für die entsprechenden Ranglisten. Außerdem erhält der erfolgreichste Spieler der Autumn Series einen Startplatz für den Grand Slam of Darts. Desweiteren ist auch eine Winter Series geplant, die später im Jahr in Großbritannien stattfinden wird.
  2. Dimitri Van den Bergh bezwang Gary Anderson im Finale des World Matchplay mit 18:10 und trägt sich damit in die Geschichtsbücher ein. Der Juniorenweltmeister von 2017 und 2018 dominierte das Endspiel, warf rund 100 Punkte im Schnitt und war besonders stark auf die Doppelfelder. Der 26-jährige Belgier galt vor Turnierbeginn bei seinem Debüt als krasser 1:101 Außenseiter und reiht sich nun in den erlauchten Kreis der insgesamt zehn World Matchplay-Sieger ein.
  3. Die beiden Halbfinals des World Matchplay hätten nicht unterschiedlicher sein können. Während Gary Anderson und Michael Smith ein Duell mit hoher Schlagzahl und instinktiven Würfen ablieferten, war das Aufeinandertreffen von Glen Durrant und Dimitri Van den Bergh von Ruhe und Kontrolle geprägt. Anderson dominierte die Partie gegen Smith über weite Strecken und gewann am Ende nach Verlängerung mit 18:16. Gleiches gilt für Van den Bergh, der Durrant etwas überraschend mit 17:15 bezwang.
  4. Glen Durrant geriet im Viertelfinale des World Matchplay früh gegen Vincent van der Voort in Rückstand. Doch der dreifache BDO-Weltmeister gab nicht auf, kämpfte sich zurück und entschied schließlich den Krimi in der Verlängerung mit 18:16 für sich. Der Engländer bekommt es nun mit Dimitri Van den Bergh zu tun, der Adrian Lewis mit 16:12 bezwang und mit dem Einzug in das Halbfinale den größten Erfolg seiner Karriere verbucht.
  5. Michael Smith unterstrich im Viertelfinale des World Matchplay seine herausragende Form der letzten Monate und besiegte Krzysztof Ratajski mit 16:13. Der "Bullyboy" rückt durch das bereits erspielte Preisgeld mindestens auf den vierten Platz der Weltrangliste vor und darf sich berechtigte Hoffnung auf seinen ersten Major-Turniersieg machen. Im Halbfinale erwartet ihn Gary Anderson, der einige Mühe mit Simon Whitlock hatte, aber das Duell letztendlich mit 16:12 für sich entschied.
  6. Am fünften Spieltag des World Matchplay wurden die letzten Partien der zweiten Runde ausgetragen. Glen Durrant präsentierte sich in allerbester Verfassung und besiegte mit Peter Wright den amtierenden Weltmeister. Er bekommt es im Viertelfinale mit Vincent van der Voort zu tun, der Daryl Gurney überraschend deutlich bezwang. Außerdem setzten sich Dimitri Van den Bergh und Adrian Lewis durch und treffen nun aufeinander.
  7. Simon Whitlock überzeugte am vierten Spieltag des World Matchplay auf ganzer Linie und warf mit Michael van Gerwen den großen Favorit auf den Titel aus dem Wettbewerb. "Mighty Mike" zeigte eine schwache Leistung und verlor sang- und klanglos mit 4:11. Ausgeschieden sind auch die beiden deutschsprachigen Spieler Gabriel Clemens und Mensur Suljovic. Der "German Giant" knüpfte zwar nahtlos an seine Performance aus der Auftaktpartie an, fand mit Krzysztof Ratajski jedoch seinen Meister. Der "Gentle" verspielte eine 8:5 und 9:6 Führung und verlor in der Verlängerung gegen Michael Smith. Außerdem setzten sich Dimitri Van den Bergh und Gary Anderson durch.
  8. Danny Noppert sorgte am dritten Spieltag des World Matchplay für die bisher größte Überraschung. Der BDO WM-Finalist von 2017 zeigte eine konstant starke Leistung und kegelte mit Gerwyn Price die Nummer drei der Welt aus dem Turnier. Er trifft nun auf Adrian Lewis, der Steve Beaton bezwang. Außerdem hatten Vincent van der Voort mit Dave Chisnall und Daryl Gurney mit Ricky Evans leichtes Spiel. Zwischen Joe Cullen und Ian White fiel die Entscheidung erst im 25. und sogenannten Sudden Death-Leg zugunsten des "Rockstars".
  9. Gabriel Clemens wiederholte am zweiten Spieltag des World Matchplay, was Steve Maish zuletzt 2006 gelang, er warf den Titelverteidiger aus dem Wettbewerb. Während sich damals Colin Lloyd geschlagen geben musste, war diesmal Rob Cross an der Reihe. Der "German Giant" zeigte perfektes Timing, einschließlich des höchst möglichen 170er Finish und gewann verdient mit 10:8. Weiter ist auch Mensur Suljovic, der sich in der Verlängerung gegen Jamie Hughes durchsetzte. Außerdem siegten Glen Durrant, Peter Wright und Michael Smith.
  10. Zur Eröffnung des 27. World Matchplay, das an ungewohnter Stelle und ohne Zuschauer stattfindet, bot die Professional Darts Corporation mit Michael van Gerwen, Gary Anderson und James Wade drei ehemalige Champions auf. Sie gewannen ihre Auftaktpartien ebenso wie die beiden anderen gesetzten Spieler Krzysztof Ratajski und Simon Whitlock. Der Pole Ratajski stach mit einer besonderen Leistung hervor. Er warf über 107 Punkte im Schnitt und ließ seinem Kontrahenten Jermaine Wattimena beim 10:4 keine Chance.