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Aktuelle Nachrichten aus der Dartswelt
  • Gian van Veen gewann am fünften Spieltag des PDC World Matchplay ein intensives Match gegen seinen Landsmann Wessel Nijman. „The Giant“ ging zwar früh mit 4:1 in Front, aber Nijman erzwang nach dem 10:10 die Verlängerung. Dort war es schließlich der Weltranglistendritte, der die Oberhand behielt und sich mit 14:12 durchsetzte. Die erste Partie musste beim Stand von 2:1 abgebrochen werden, da Cameron Menzies aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht weiterspielen konnte, Ross Smith zieht kampflos in das Viertelfinale ein.
  • Dirk van Duijvenbode entschied am vierten Spieltag des PDC World Matchplay einen Thriller gegen Michael van Gerwen für sich. „Aubergenius“ war zunächst komfortabel mit 8:4 in Führung gegangen, aber „Mighty Mike“ gab sich nicht geschlagen, kämpfte sich zum 10:10 heran und erzwang die Verlängerung. Van Duijvenbode nutzte dort schließlich seinen sechsten Matchdart und gewann mit 14:12. Titelverteidiger Luke Littler siegte nicht nur mit 11:8 gegen Nathan Aspinall, sondern zeigte direkt im ersten Leg das perfekte Spiel.
  • Gerwyn Price setzte sich am dritten Spieltag des PDC World Matchplay in einem Krimi gegen Martin Schindler durch. Der 41-jährige Waliser war zunächst mit 0:4 und 5:8 gegen den Deutschen in Rückstand geraten, ehe er einen Gang zulegte und schließlich nach Verlängerung mit 11:9 gewann. Außerdem siegte Cameron Menzies völlig überraschend mit 10:7 gegen Luke Humphries, Ross Smith bezwang Kevin Doets, und Rob Cross hatte keinerlei Probleme mit Danny Noppert.
  • James Wade entschied am zweiten Abend des PDC World Matchplay das Duell gegen Jermaine Wattimena mit 10:7 für sich. Der Vorjahresfinalist sprintete mit 4:0 in Front, ehe sich der Niederländer noch einmal herankämpfte. Am Ende siegte „The Machine“ routiniert und bekommt es nun mit Ryan Searle zu tun, der gegen William O’Connor gewann. Desweiteren setzten sich die beiden Landsleute Gian van Veen sowie Wessel Nijman durch und werden im Achtelfinale aufeinandertreffen.
  • Gary Anderson präsentierte sich am zweiten Spieltag des PDC World Matchplay in bestechender Form. Der ehemalige Doppelweltmeister warf im Schnitt 110 Punkte pro Aufnahme und deklassierte Ryan Joyce mit 10:2. Dirk van Duijvenbode setzte sich in der Verlängerung gegen Chris Dobey durch. Außerdem gewannen Michael van Gerwen gegen Andrew Gilding und Jonny Clayton gegen Damon Heta.
  • Luke Littler setzte sich am ersten Spieltag des PDC World Matchplay mit 10:6 gegen Niko Springer durch. Der Mainzer hielt die Partie bis zum 5:5 völlig offen, ehe der Titelverteidiger nach der zweiten Unterbrechnung aufdrehte und vier 11-Darter hintereinander zum Matchgewinn spielte. Stephen Bunting musste gegen Niels Zonneveld über die volle Distanz, überstand drei Matchdarts des Niederländers und siegte schließlich mit 13:12.
  • Krzysztof Ratajski war in Leverkusen der beste Spieler. Der Pole bezwang Jermaine Wattimena im Endspiel der European Darts Open mit 8:6 Legs und holt seinen insgesamt dritten Titel auf der European Tour. Zuvor hatte er seinen Landsmann Sebastian Bialecki knapp besiegt. Wattimena war durch einen klaren Erfolg über Damon Heta in das Finale gelangt. Jan Schmidt schaffte es als bester Deutscher in das Achtelfinale.
  • Die European Darts Open sind das zehnte von insgesamt 15 Turnieren der PDC European Tour. Sie finden vom 10. bis 12. Juli in der Ostermann-Arena, Leverkusen, statt. Mit Martin Schindler, Niko Springer, Lukas Wenig, Jaimy van de Weerd, Dragutin Horvat, Daniel Klose, Jan Schmidt, Max Hopp und Dominik Grüllich gehen insgesamt neun deutsche Spieler an den Start. Gerwyn Price, Gary Anderson und Ryan Searle sagten ihre Teilnahme kurzfristig ab.
  • Gabriel Clemens gewann das Players Championship 24 in Leicester und sicherte sich mit einem 8:6-Finalsieg gegen Luke Woodhouse seinen ersten PDC-Ranglistentitel. Der Saarländer, der zuvor sieben Endspiele auf der ProTour verloren hatte, bezwang auf dem Weg zum Triumph unter anderem Michael van Gerwen und krönte seinen Erfolg mit einem spektakulären 170er-Finish zum Matchgewinn. Clemens ist nach Max Hopp, Ricardo Pietreczko, Martin Schindler und Niko Springer der fünfte deutsche Spieler mit einem PDC-Turniererfolg.
  • Luke Humphries entschied das dramatische Finale des US Darts Masters mit 8:7 gegen Luke Littler für sich und verteidigt seinen Titel. Zuvor kämpfte sich „Cool Hand Luke“ im Halbfinale nach einem 3:6-Rückstand und zwei überstandenen Matchdarts noch mit 7:6 an Gian van Veen vorbei, während Littler James Wade mit 7:4 bezwang. Im Endspiel setzte sich Humphries vor der Rekordkulisse von 5.000 Zuschauern im Madison Square Garden dank eines 11-Darters im Decider die Krone auf.
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